Was ist E-Dampfen?

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2004 kam die erste elektronische Zigarette in China auf den Markt, 2006 in Europa.
Das Prinzip ist einfach: Eine E-Zigarette besteht aus einem Verdampfer (im wesentlichen eine Heizwendel), in dem die nikotinhaltige (oder auch nikotinfreie), aromatisierte Flüssigkeit (das Liquid) in Dampf verwandelt wird. Weiterhin aus einem Depot, das dieses Liquid für den Verdampfer bereithält, und einer Stromversorgung (üblicherweise ein Akku), der dem Verdampfer die nötige Energie liefert. Das Ganze in einer Hülle, mit einem Mundstück zum Inhalieren und einem Schalter, der die Stromversorgung des Verdampfers regelt. Letzterer wird über den Unterdruck, der beim Ziehen entsteht, betätigt oder manuell mit dem Finger. Der Dampf, der durch das Aufheizen der Flüssigkeit an der Heizwendel entsteht, wird – wie Zigarettenrauch – inhaliert und wieder ausgeatmet.


"Rauchen ohne Verbrennung"
Der große Unterschied zu herkömmlichen Zigaretten liegt in den Inhaltsstoffen, die durch die Verbrennung entstehen: Dabei werden neben dem Nikotin noch Teer, Kohlenmonoxid, Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber und noch vieles andere mehr freigesetzt. Bei E-Zigaretten werden nicht Tabakblätter verbrannt, sondern eine Nikotinlösung verdampft. 
So gut wie alle jener oben genannten Nebenprodukte, die den Hauptteil der Gefährlichkeit des Zigaretten-, Zigarren- oder Pfeiferauchens ausmachen, fallen beim „Dampfen“ weg, weil eben nichts verbrannt wird.


Ist E-Rauchen also gesund?
Nein. Die gewohnheitsmäßige Inhalation von anderen Substanzen als Luft ist nicht gesund. Und Nikotin ist und bleibt ein Genussgift und ungesund. Wer nicht tabaksüchtig ist, der sollte besser die Finger davon lassen. E-Rauchen ist nicht gesund, aber dadurch, dass so gut wie alle Nebenprodukte des herkömmlichen Tabakrauchens wegfallen, deutlich weniger schädlich.

„Dampfen“ ist eine gelungene Simulation des Rauchens normaler Zigaretten. Die Erfahrungen aus dem Forum zeigen, dass es ein probates Mittel ist, den „Pyrokonsum“ (="Zigarettenkonsum“) durch das Genussmittel e-Zigarette zu reduzieren oder sogar völlig darauf zu verzichten und dabei die üblichen Entzugserscheinungen auf ein Minimum zu reduzieren. Auch die gewohnten Rituale können beibehalten werden.
So mancher „Dampfer“ raucht – vor allem anfangs – auch noch die gewohnten „normalen“ Zigaretten weiter. Das ist kein Problem. Beim E-Rauchen wird nicht auf „kalten Entzug“ gesetzt, sondern ein weniger schädliches Genussmittel kann für die gewünschte Nikotinzufuhr sorgen und bei Gefallen die normalen Zigaretten nach und nach überflüssig machen.


Die Vorteile des e-Rauchens

Mit der elektronischen Zigarette gibt es kein Passivrauchen mehr, keine Geruchsbelästigung, keine Brandflecken und keine vollen, stinkenden Aschenbecher. Statt den eigenen Körper mit mindestens 4.000 Stoffen im Zigarettenrauch (davon über 200 schädlich und über 40 krebserregend) zu belasten, führt man ihm nur noch einen schädlichen Stoff zu: Das Nikotin in unterschiedlichen Dosen. Die Depots und Nachfüllflüssigkeiten sind mit verschiedenen Nikotinstärken (bis hin zu nikotinfrei) erhältlich, so dass man auch die Aufnahme vom Nikotin nach und nach reduzieren und nur noch aus Genuss an den Aromen dampfen kann.

Die Kosten des Dampfens hängen sehr stark von den verwendeten Geräten und Liquids ab. Insgesamt ist es aber - trotz der notwendigen Anschaffungen – spätestens nach einigen Monaten günstiger als das Rauchen herkömmlicher Zigaretten.


Die gängigsten Typen
Die E-Zigaretten werden meist nach ihren Verdampfertypen eingeteilt. Die gängigsten Verdampfertypen sind: Superminis/Micros (z.B. 401, RPS), Minis/Slim (z.B. 510- Außengewinde, 901- Innengewinde), Pens (z.B. 801), Zigarren (z.B. Ruyan) und Pfeifen (z.B. 601), eine Sonderform ist die Joye eGo, die es in verschiedenen Varianten gibt.



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